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Des Papas Mental Load

Wir alle haben unsere To-do Listen. Entweder klassisch & handschriftlich mit einem Stift auf dem Zettel niedergeschrieben. Oder aber ganz neumodern in digitaler Form im Smartphone, immer & überall verfügbar. & meist sind es die Mamas, die den Alltag organisieren & den Laden am Laufen halten. Im Zuge der Blogparade auf Melanie’s Blog “glücklichscheitern.de” möchte ich Dir hier einen Einblick in meine persönliche, alltägliche Mental Load To-do Liste geben.

Mental Load am Morgen

Die innere Uhr weckt mich um kurz vor sechs. Mein Unterbewusstsein scannt die Umgebung, mein erster Gedanke gilt Hugo. Für ein paar Sekunden lausche ich gebannt dem Babyphone. Alles ist ruhig. Ich werfe einen Blick auf das Handy, in der Hoffnung mich noch einmal umdrehen zu können. Leider bleibt es bei der Hoffnung, der Wecker wird in  fünf Minuten klingeln. Ich gehe in Gedanken die Morgenroutine durch & hoffe, dass nichts unvorhergesehenes passieren wird.

Meine Brille findet den Weg auf die Nase & ich trete den Weg ins Badezimmer an. Zähneputzen, Duschen, Kaffeemaschine an, flüchtig das Chaos vom Vorabend beseitigen. Pünktlich um viertel nach sechs höre ich wie Hugo sich bemerkbar macht. Auf dem Flur zu seinem Zimmer kommt mir meine Frau entgegen, geweckt von Hugo’s “dadada”. Wir gehen in sein Zimmer, machen das Nachtlicht an & blicken in seine großen, runden Augen. Fit & ausgeschlafen im Vierfüßlerstand vor & zurück wippend guckt er uns an & freut sich uns zu sehen. Der Tag beginnt.

Maren übernimmt das Anziehen, so dass ich mich fertig machen kann. Unter der Dusche gehen mir schon alle möglichen To-dos des Arbeitstages durch den Kopf: Team-Meeting um 10 Uhr, Telefonkonferenz mit einem Dienstleister um 12 Uhr & unzählige Projekte, die darauf warten auf ihrer Checkliste ein Stück weiter in Richtung 100% – Projektabschluss – befördert zu werden. Die endlose Flut an E-Mails erwähne ich hier nicht.

Während ich mich anziehe, höre ich Maren aus dem Kinderzimmer rufen, dass Hugo Hunger hat & eine Falsche Milch benötigt. Also geht es ab in die Küche zur Milchbar & anschließend weiter ins Kinderzimmer, wo ich Hugo seine Flasche gebe. Dies gibt Maren die Zeit sich selbst fertig zu machen & ihre Mental Load des Tages vorzubereiten.

Mental Load im Tagesverlauf

Dank der morgendlichen To-dos radel’ ich nun mit etwas Verspätung zur Arbeit. Der erste Kaffee zu Hause war nicht mehr drin, den genießt Maren, bevor sie mit Hugo die erste Runde an der frischen Luft dreht. Ihre To-do Liste umfasst u.a. das Einkaufen aller erdenklichen Produkte, die man in einem Familienhaushalt so benötigt.

Im Büro angekommen geht der Mental Load dann auch direkt los. Noch während der Rechner hochfährt, klingelt das Telefon: “ein Kunde kann sich im Online-Shop nicht einloggen, kannst Du das bitte einmal prüfen.” Während ich auf meinen Rechner warte – der mal wieder sämtliche Updates ausführt – mache ich mir fix ein Brötchen & meinen Kaffee fertig. Zwischen Meeting, Telefonkonferenz, Projekten & E-Mail-Flut schweifen meine Gedanken immer wieder zu Maren & Hugo & was nicht am Abend noch so alles ansteht: Krippenbesichtigung & -anmeldung, Koordination des folgenden Tages, Hugo benötigt winterfeste Kleidung in der vermeintlich passenden Größe, wer hat an die Geburtstagsgrüße eines Freunden heute gedacht & gratuliert, Gemüse für den Mittagsbrei muss neu vorbereitet werden, die Wäsche stapelt sich & wann war eigentlich nochmal der nächste U-Termin?

Das ein oder andere können Maren & ich im Tagesverlauf per WhatsApp klären, nichtsdestotrotz wünsche ich mir den ein oder anderen Arm mehr um alle To-dos schnellstmöglich abzuhaken, bevor es sich bis in den Feierabend summiert. Denn hier zwischen Feierabend, die Familienzeit genießen & Haushaltspflichten noch To-dos abzuarbeiten, kann schlicht & einfach nervenaufreibend sein.

 

Fachbegriffe-Alles-rund-um-das-Baby-Mental Load

 

Mental Load im Feierabend

Nachdem bei der Arbeit alles für den Tag anvisierte erfolgreich abgehakt wurde, radel ich auf direktem Wege nach Hause. Ich genieße die 15 Minuten durchschnaufen an der frischen Luft, auch wenn meine unterbewusste To-do Liste schon wieder leise anklopft & mir sagt, was gleich auf dem Programm steht: die Wäsche aufhängen, Hugo’s Abendbrei, aufräumen, ein Spaziergang & nochmal die Sonne genießen, die Post durchgehen & bearbeiten, das Einschlafritual einläuten, alles vergessene nachholen & kurz nachdem die Füße auf dem Sofa liegen, Hugo nochmal ein Lied vorsingen, damit er wieder einschlafen kann.

Hast Du Dein Mental Load im Griff? Mach mit & schildere uns Dein täglichen Weg durch die Welt Deiner To-dos (#Mentalload)

Bis dahin, Richard & Hugo.

Folge:
Richard & Hugo

Hier bloggt Richard – Vater von Hugo – über das Leben mit Kind aus der Papa-Perspektive.

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